Roh. Unverstanden. Echt.
In einer Welt, in der Künstliche Intelligenz perfekten Fotorealismus auf Knopfdruck erzeugt, male ich jetzt das, was keine Maschine erfassen kann: GEFÜHLE.
Meine Werke sind abstrakte Art Brut - entstanden aus der puren Notwendigkeit heraus, dem Inneren Raum zu geben. Ölkreiden und Zeichentusche sind dabei meine Sprache. Sie sind haptisch, intensiv und direkt. Mit ihnen trage ich Schichten auf, verwerfe, kratze und forme das, wofür Worte nicht ausreichen.
Aus Liebe zu meiner Gesundheit und als unverfälschter Ausdruck meiner Seele entsteht hier Kunst, die man spüren muss, statt sie nur zu verstehen.
Schön, dass du da bist. Fühl dich frei, einzutauchen.
Die letzte Herde im eisigen Strom, 2026 | Zeichentusche und Ölkreide auf Papier | ABSTRAKT | 24x32 cm
Jeden Tag max. 10 Minuten malen - manchmal sogar nur 1 bis 2 Minuten. Im Fokus steht für mich dabei nicht die Perfektion, sondern der Ausdruck.
Viele fragen mich, warum ich nicht mehr fotorealistisch arbeite. Die ehrliche Antwort: Es geht einfach nicht mehr.
Stunden- oder tagelanges Malen an einer 1:1-Kopie ist körperlich nicht mehr machbar. Meine Hände machen mir einen Strich durch die Rechnung: Meine Ekzeme platzen trotz Behandlung immer wieder auf. Es ist schmerzhaft, brennt und schuppt - da stundenlang einen Stift zu halten, ist für mich schlicht unmöglich. Dazu kommt: Es gefällt mir selbst einfach nicht mehr.
Deshalb entwickle ich mich bewusst zurück: Weg von der perfekten Kopie, hin zu purer Ausdruckskraft und dem Wesentlichen.
Ich weiß, dass meine neuen Arbeiten vielleicht nicht mehr denselben Anklang finden wie früher die 1:1-Kopien. Aber dafür haben sie etwas, das mir viel wichtiger ist: Meine echte Handschrift und meine Seele.